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Konsortialtreffen im Juli 2014 in Ganderkesee

Am 24. und 25. Juli 2014 trafen sich die Projektpartner zu einem zweitägigen Arbeitstreffen. In der dreijährigen Projektlaufzeit ist zu diesem Zeitpunkt die Halbzeit erreicht. Da stellt sich die Frage nach dem Fortschritt des Vorhabens.

Die Umsetzung der im Projekt zu entwickelnden Instrumente läuft auf Hochtouren und viele Detailfragen konnten bei diesem jüngsten Treffen diskutiert und geklärt werden.

In Arbeit befinden sich mehrere Teilaufgaben:
Es wird eine Internetseite gestaltet, die Zugang zu einem online durchzuführenden kurzen Selbsttest auf kognitive Einschränkungen ermöglicht. Dieser ist inhaltlich bereits fertig gestellt. An der Online-Version dieses Tests sind nur noch kleinere Verbesserungen umzusetzen.
Die optische Gestaltung der Internet-Eingangsseite wird noch an die gemeinsame Design-Vorlage angepasst, während die über diese Seite zugänglichen Funktionen zur Kommunikation der Anwender miteinander weitestgehend fertig gestellt sind.

Für das geplante kognitive Trainingsprogramm sind die Trainingsaufgaben inhaltlich inzwischen großteils konzipiert. Das Trainingsprogramm soll an Tablet-Computern durchgeführt werden können. Die Programmierarbeit für die Umsetzung der Aufgaben, damit sie auf Tablet-PCs funktionieren, ist nun in vollem Gang. Dabei wird stets auf leichte Verständlichkeit der Aufgabenformulierung und gute optische Erkennbarkeit geachtet, weshalb manches Detail wieder und wieder geändert werden muss.

Technische Prozesse, die im Hintergrund die Auswertung der Trainingsaufgaben ermöglichen, werden parallel entwickelt. Viele Informationen müssen dabei miteinander verknüpft werden. Denn jede und jeder soll auf ihrem und seinem eigenen Schwierigkeitsgrad trainieren können und die individuellen Trainingsfortschritte sollen in der Aufgabenstellung berücksichtigt werden.

Neben der inhaltlichen Aufgabenformulierung und Programmiertätigkeit gilt es für die Experten, den wissenschaftlichen Anspruch im Auge zu haben. Schließlich sollen die im Projekt in Computer-Version zu „übersetzenden“ Übungsaufgaben wirksam sein, also das Gehirn tatsächlich trainieren können. Die Anwendung der Übungen muss daher so angelegt sein, dass später bei der Projektauswertung bei Teilnehmern vorhandene Trainingseffekte auch nachweisbar sind. Im Projekttreffen haben die Teilnehmenden diesbezügliche organisatorische Dinge beraten.

Die Trainingsteilnehmer sollen das Training am Tablet-PC eigenständig zu Hause durchführen können. Zu Beginn erscheint aber Unterstützung oder Anleitung zum Beispiel durch Angehörige sinnvoll. Diese Anleiter müssen geschult werden. Entsprechende Schulungsmodule befinden sich in Arbeit.

Der Projektzeitplan sieht ab Anfang 2015 eine erste pilotmäßige Umsetzung des kognitiven Trainingsprogramms vor. Bis dahin gibt es noch viel zu tun. Doch wir befinden uns auf gutem Wege dahin….

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