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Abschlussveranstaltung in Erlangen: Assistierte Pflege von Morgen

Etwa ein Monat vor seinem Ende hat NeuroCare am 10.12.2015 an der Abschlussveranstaltung in Erlangen erfolgreich teilgenommen. Insgesamt waren 17 Projekte, die im Rahmen der Fördermaßnahme „Assistierte Pflege von Morgen“ finanziert wurden, beteiligt. Die 17 Projekte stellten Lösungen vor, wie die Selbstbestimmung und Lebensqualität von pflegebedürftigen Menschen gefördert und professionellen Pflegekräften sowie pflegenden Angehörigen geholfen werden kann. Im Mittelpunkt standen Techniken, die die Pflegenden unterstützen und nicht ablösen sollen. Alle Projekte hatten die Möglichkeit ihre Forschungsergebnisse vor Ort den Teilnehmern und Besuchern vorzustellen. Außerdem gab es die Möglichkeit, sich je nach Interesse zu einem Projekt aus den präsentierten Themenfeldern „Sicherheit und Wohlbefinden von Pflegebedürftigen“, „Unterstützung von Pflegenden“, „Pflege in komplexen Situationen“ und „Pflege im Quartier und in den Regionen“ vertieft informieren zu lassen. NeuroCare war eins der stark präsentierten Projekte und hat eine große Anzahl von Besuchern und Interessenten, bei denen die NeuroCare Komponenten einen sehr guten Eindruck hinterlassen haben, angezogen.

8. AAL-Kongress: Zukunft Lebensräume 2015

Dieses Jahr war NeuroCare auch stark präsent am 8. AAL-Kongress in Frankfurt am Main. Das Projektkonsortium hat, nach erfolgreicher Zusammenarbeit, einen exzellenten Beitrag, im Rahmen des an der Frankfurter Messe vom VDE veranstalteten AAL-Kongresses, eingereicht. Am 30. Mai hat Herr A. El Moussaoui von der Firma Ascora GmbH einen Vortrag über das NeuroCare Projekt, seine Ziele und sein Innovationspotential unter der Anwesenheit eines breiten Publikums sowie des Projektkoordinators Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg und des Projektpartners Vitaliberty) gehalten. Das Publikum war sehr begeistert vom Konzept des Projektes und interagierte mit dem Referenten über zahlreiche interessante Rückfragen.

Konsortialtreffen im Juli 2014 in Ganderkesee

Am 24. und 25. Juli 2014 trafen sich die Projektpartner zu einem zweitägigen Arbeitstreffen. In der dreijährigen Projektlaufzeit ist zu diesem Zeitpunkt die Halbzeit erreicht. Da stellt sich die Frage nach dem Fortschritt des Vorhabens.

Die Umsetzung der im Projekt zu entwickelnden Instrumente läuft auf Hochtouren und viele Detailfragen konnten bei diesem jüngsten Treffen diskutiert und geklärt werden.

In Arbeit befinden sich mehrere Teilaufgaben:
Es wird eine Internetseite gestaltet, die Zugang zu einem online durchzuführenden kurzen Selbsttest auf kognitive Einschränkungen ermöglicht. Dieser ist inhaltlich bereits fertig gestellt. An der Online-Version dieses Tests sind nur noch kleinere Verbesserungen umzusetzen.
Die optische Gestaltung der Internet-Eingangsseite wird noch an die gemeinsame Design-Vorlage angepasst, während die über diese Seite zugänglichen Funktionen zur Kommunikation der Anwender miteinander weitestgehend fertig gestellt sind.

Für das geplante kognitive Trainingsprogramm sind die Trainingsaufgaben inhaltlich inzwischen großteils konzipiert. Das Trainingsprogramm soll an Tablet-Computern durchgeführt werden können. Die Programmierarbeit für die Umsetzung der Aufgaben, damit sie auf Tablet-PCs funktionieren, ist nun in vollem Gang. Dabei wird stets auf leichte Verständlichkeit der Aufgabenformulierung und gute optische Erkennbarkeit geachtet, weshalb manches Detail wieder und wieder geändert werden muss.

Technische Prozesse, die im Hintergrund die Auswertung der Trainingsaufgaben ermöglichen, werden parallel entwickelt. Viele Informationen müssen dabei miteinander verknüpft werden. Denn jede und jeder soll auf ihrem und seinem eigenen Schwierigkeitsgrad trainieren können und die individuellen Trainingsfortschritte sollen in der Aufgabenstellung berücksichtigt werden.

Neben der inhaltlichen Aufgabenformulierung und Programmiertätigkeit gilt es für die Experten, den wissenschaftlichen Anspruch im Auge zu haben. Schließlich sollen die im Projekt in Computer-Version zu „übersetzenden“ Übungsaufgaben wirksam sein, also das Gehirn tatsächlich trainieren können. Die Anwendung der Übungen muss daher so angelegt sein, dass später bei der Projektauswertung bei Teilnehmern vorhandene Trainingseffekte auch nachweisbar sind. Im Projekttreffen haben die Teilnehmenden diesbezügliche organisatorische Dinge beraten.

Die Trainingsteilnehmer sollen das Training am Tablet-PC eigenständig zu Hause durchführen können. Zu Beginn erscheint aber Unterstützung oder Anleitung zum Beispiel durch Angehörige sinnvoll. Diese Anleiter müssen geschult werden. Entsprechende Schulungsmodule befinden sich in Arbeit.

Der Projektzeitplan sieht ab Anfang 2015 eine erste pilotmäßige Umsetzung des kognitiven Trainingsprogramms vor. Bis dahin gibt es noch viel zu tun. Doch wir befinden uns auf gutem Wege dahin….

NeuroCare Ethik Workshop

Am 06.- und 07.06.2013 fand der Ethik-Workshop für das Projekt NeuroCare statt. Gastgeber war die technische Universität in Darmstadt.

Der Workshop wurde von Hr. Dr. A. Manzeschke vom Institut für Technik, Theologie und Naturwissenschaften an der LMU München geleitet und hatte als Ziel, das Projekt bzw. seine Bestandteile von der ethischen Perspektive zu betrachten, um evtl. Konflikte, im Sinne der Ethik, früh wie möglich zu erkennen und zu lösen und ggf. sich daraus ergebende Fragestellungen im weiteren Projektverlauf zu berücksichtigen.

Beteiligt waren Teilnehmer von allen Projektpartnern, bei denen während dieses Workshops ein tendenziell einheitliches „ethisches“ Verständnis für das Projekt entstanden war.

Im Anschluss an diesen Workshop wurde ein Arbeitstreffen des Projektkonsortiums veranstaltet. Dieses Treffen umfasste mehrere Kickoff-Meetings einzelner Teilprojekte sowie Diskussionen über konsortiumsspezifische Themen.

Dieser Workshop hat nicht nur dazu gedient ein tiefes und gemeinsames Verständnis über das Projekt zu gewinnen, sondern war auch eine Gelegenheit die Projektpartner persönlich kennenzulernen, um die Zusammenarbeit im Konsortium zu verstärken und zugleich zu vereinfachen.

Kickoff Meeting

Am 06.02.2013 kam es zum ersten Zusammenkommen aller Konsortium Partner für das NeuroCare-Projekt. Das Treffen hat beim Wohlfahrtswerk Baden-Württemberg statt gefunden und diente zum Kennenlernen aller beteiligten Personen und Partner. Damit jeder ein einheitliches Verständnis der Projektvision erlangen konnten, wurden zudem die zukünftigen Aktivitäten besprochen.

Über die neue Webseite können Sie sich über den aktuellen Projektstand sowie das Projekt an sich informieren oder Sie kontaktieren uns über die Kontaktseite.

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